Genehmigungsanforderungen für Baumaßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden

25. Mai 2016 in Kategorie Kredit / Immobilien

BDOvon
Dr. Clemens Munoz
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht
Rechtsanwälte Kues & Partner,Konstanz


Beim Umbau von denkmalgeschützten Gebäuden sind regelmäßig neben den gewöhnlichen baurechtlichen Anforderungen auch Auflagen der Denkmalschutzbehörden zu beachten. In allen Bundesländern existieren hierfür Denkmalschutzgesetze, durch welche die Anforderungen und das Verfahren für die Erteilung einer denkmalschutzrechtlichen Genehmigung geregelt werden.

Sie stellen die Bauherren nicht selten vor nur sehr schwer zu lösende Problemstellungen, die nicht zuletzt bei der Risikoabwägung im Rahmen der Finanzierung derartiger Bauvorhaben mit zu berücksichtigen sind. Der Sinn und Zweck des Denkmalschutzes liegt darin, Kulturdenkmäler zu schützen, zu pflegen und auf Dauer zu erhalten. Hierfür müssen den Eigentümern von denkmalgeschützten Immobilien notwendigerweise Einschränkungen für die Verfügungsgewalt über ihr Eigentum auferlegt werden, da das gewöhnliche Baurecht als solches nicht zwischen denkmalgeschützten und sonstigen Gebäuden unterscheidet. Weiter lesen.. »

Problematische Firmenkundenkredite 5. Auflage

24. Mai 2016 in Kategorie Buchneuerscheinung, FCH News

Der folgende Titel ist für Sie ab sofort bei uns erhältlich:

Cover_ProblematischeFirmenkundenkredite5Auflage_978-3-943170-92-4Problematische Firmenkundenkredite 5. Auflage

Krise – Sanierung – Insolvenz

Stand: 01.04.2016
Erscheinungstermin: 12.05.2016
Umfang: ca. 818 Seiten
Preis: € 119,-
ISBN: 978-3-943170-92-4


Die 5. Auflage des Praxishandbuchs rund um kriselnde und gescheiterte Firmenkundenfinanzierungen zeichnet sich durch gezielte thematische Erweiterungen, neue Aspekte durch einige neu hinzugewonnene Autoren sowie selbstverständlich durch die Einarbeitung des neuesten Standes von Recht und Praxis aus. So wurden die Ausführungen zur Optimierung von Bearbeitungsabläufen um die Betrachtung der Abwicklung/Insolvenz erweitert, das Kapitel zu den Frühwarnsystemen ist von einem neu in den Autorenkreis aufgenommenen erfahrenen Praktiker auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden, das aktuell äußerst virulente Thema der Vorsatzanfechtung hat – entsprechend der gegenwärtigen Bedeutung des Themas – in allen Bearbeitungsstadien eines Krisenfalles und somit in allen Kapiteln des Buches erheblich an Bedeutung gewonnen, und nicht zuletzt sind hilfreiche Erläuterungen zum Umgang mit grenzüberschreitenden Fällen in Sanierung und Abwicklung hinzugekommen. Trotz gegenwärtig (noch) sinkender Insolvenzzahlen gibt es weiterhin eine signifikante Zahl von Sanierungsfällen und folgender Insolvenzen. Zudem wird es durch die aufsichtsrechtlichen Anforderungen für Banken und Sparkassen immer wichtiger, Krisenengagements frühzeitig, professionell und rechtssicher zu betreuen, zu restrukturieren oder abzuwickeln. Auf der Basis eines ausgewogenen Mix von praxisnahen Fallberichten, Beiträgen zu den komplexen zivil-, bilanz-, steuer-, aufsichts- und strafrechtlichen Rahmenbedingungen für die Sanierung sowie zum Einsatz der verschiedenen Sanierungsinstrumente wird die Behandlung eines notleidenden Kreditengagements in diesem Buch verständlich und praxisnah dargestellt.

 

Fallstudien und 44er-Feststellungen mit Bezug zur Banksteuerung

23. Mai 2016 in Kategorie Geschäftsleitung

swbvon
Henning Riediger
Prüfungsleiter, Referat Bankgeschäftliche Prüfung, Deutsche Bundesbank Hannover


Die Überprüfung der Risikotragfähigkeit in einer – aus bankaufsichtlicher Sicht – angemessenen Art und Weise ist sicherlich die „Königsdisziplin“, am Ende allerdings auch kein „Hexenwerk“. Die Komplexität besteht für die meisten Institute darin, aus der Vielzahl an Einflussfaktoren (z. B. Konfidenzniveau, Risikohorizont etc.) ein für die eigene Steuerung sinnvolles Überwachungsinstrument abzuleiten. Der folgende Beitrag gibt einen kurzen Überblick über wiederkehrende Schwächen in deutschen Kreditinstituten.

Aussagen zur Risikotragfähigkeit bereits in den Strategien erforderlich

Zunächst wird seitens der Aufsicht erwartet, dass die verwendeten Grundprinzipien und angestrebten Zielgrößen bei regelmäßiger Überprüfung der Risikotragfähigkeit bereits in den strategischen Vorgaben der Risikostrategie verankert sind. An dieser Stelle muss ersichtlich sein, ob das Institut einen Going-Concern- oder Liquidationsansatz zu Grunde legt. Zudem müssen der Risikohorizont benannt und das angestrebte Konfidenzniveau begründet sein.

Diese zentralen Vorgaben sind wichtig, damit schon auf Ebene der Geschäftsleiter die zentralen Überwachungsinstrumente und somit elementare Grundlagen für die Ableitung notwendiger Steuerungsimpulse definiert und entsprechend im Risikomanagement verankert sind. Fehlen diese übergeordneten Vorgaben, werden diese seitens der Aufsicht im Rahmen von Bankgeschäftlichen Prüfungen festgestellt. Aus der bisherigen Praxis zur Gewichtung dieser Sachverhalte ist ersichtlich, dass es sich hierbei nicht um ein Dokumentationsversäumnis handelt. Weiter lesen.. »

ForderungsPraktiker 05-06/2016

Cover ForderungsPraktikerLiebe Leserinnen und Leser,

die Bankenlandschaft erlebt gravierende Veränderungen. Regional orientierte Banken und Sparkassen spüren in ländlichen Teilen der Republik die gesellschaftliche Veränderung durch die demographische Entwicklung und Landflucht/Urbanisierung der Gesellschaft. Durch geändertes Kundenverhalten und neue Medien verlagert sich der Kontakt zum Kunden noch mehr vom persönlichen zum virtuellen Kontakt. Steigende Kosten durch Investitionen in Technik und Personal, aber auch zur Bewältigung eines regelrechten Regulatorik-Tsunamis bei gleichzeitig sinkenden Zinsmargen verschärfen die Situation.

Zudem drängen global agierende Internetkonzerne z. B. mit Bezahldiensten in Märkte, die Banken vorbehalten schienen. Smartphone und App machen eine weltweite rund-um-die-Uhr-Versorgung des immer anspruchsvolleren Kunden mit Finanzdienstleistungen möglich, alternative und kontaktlose Bezahlsysteme werden sich durchsetzen. Dies alles verlangt von den Finanzinstituten, aber auch von jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin, sehr viel. Weiter lesen.. »

FCH-Neuerscheinung: Die neue Baufinanzierung

19. Mai 2016 in Kategorie Buchneuerscheinung, FCH News

Der folgende Titel ist für Sie ab sofort bei uns erhältlich:

Cover_Die neue Baufinanzieruzng 978-3-95725-080-3
Christian König

Die neue Baufinanzierung

Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie

Stand: 01.04.2016
Erscheinungstermin: 09.05.2016
Umfang: ca. 124 Seiten
Preis: € 59,-
ISBN: 978-3-95725-080-3


Dieses von einem Verbandsmitarbeiter, der die Diskussion zur Schaf­fung der Hypothekarkreditrichtlinie auf EU-Ebene und die sich an­schließende Umsetzung der EU-Richtlinie über Wohnimmobilienkredite in deutsches Recht von Anfang an begleitet hat, verfasste Buch gibt einen systematischen Überblick über die Regelungen und die daraus erwachsenden Handlungspflichten der Häuser im Hinblick auf die künftige Risikosituation in diesem Geschäftsfeld. Das Buch richtet sich insbesondere an die Managementebene und versucht, in einer komprimierten und auch optisch ansprechen­den und hochwertigen Form die wesentlichen Regelungskomple­xe und ihre Auswirkungen auf die Praxis der Baufinanzierung in Banken und Sparkassen darzustellen. Der Autor beschreibt dabei die Vorgaben für die gesamte neue Immobilienfinanzierung von der Werbung bis zur vorzeitigen Rückzahlung bzw. den Umgang mit Kunden in Zahlungsschwierigkeiten.